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Name der Seite: Geomantie
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Autor: Hamelmann und Emde
Stand: 24.02.2021




Geomantie

Geomantie: ist ein ganzheitlicher Zugang zu den feinstofflichen

-d.h. unsichtbaren Dimensionen der Erde, der Natur und der Landschaft.

So schreibt M.Pogacnik in seiner Einleitung Schule der Geomantie.

Für mich bedeutet das, eine praxisnahe Möglichkeit mit der direkten Umgebung,

der Natur und unserer Umwelt umzugehen.

Mit der Energie der Erde leben

Geomantie heute

eine praxisnahe Möglichkeit im Umgang mit Natur und Umwelt

"Müsset im Naturbetrachten immer eins wie alles achten:

Nichts ist drinnen , nichts ist draußen, denn was innen, das ist außen." (Goethe)

In diesem kleinen Beitrag möchte ich den Begriff „ Geomantie „ und das, was dahintersteht etwas entmystifizieren, denn die „Neue Geomantie“, wie ich sie erlernen durfte, ist sehr praxisorientiert und somit auf alle Lebensbereiche gut anwendbar!

Zu meiner Person: Mein Name ist Annekatrein Emde, ich bin im Herbst 1957 auf diese Erde gekommen und beschäftige mich, seit es mir möglich ist, auf 2 Beinen zu stehen, mit meiner Umwelt und der Natur im weitesten Sinne.

Im Laufe des Jahres 2000 machte ich meine Geomantie – Ausbildung bei der Akademie „ Anima Mundi „ in Altenkirchen. Diese Ausbildung führte mich glücklicherweise wieder an meine ursprüngliche Fähigkeit der Wahrnehmung  heran, die mir , je älter ich wurde, etwas abhanden gekommen war.

Seit 20 Jahren lebe und arbeite ich als Bioland Gemüsegärtnerin in Westen und bekomme so auf ganz natürliche Weise den Rhythmus der Natur zu spüren. Auch meine langjährige Erfahrung mit Reiki als einer Form der energetischen Heilung, hat meine Wahrnehmung auf der feinstofflichen Ebene geschult.

So viel zu meiner Geschichte, die sich in keiner Weise mit der Ihren decken muss... ganz im Gegenteil; jeder Mensch ist so einzigartig und genial unterschiedlich, dass sich im Zusammenhang mit seiner Umgebung ein höchst individuelles Muster ergibt. Und das Muster gilt es z.B. bei einer geomantischen Hausuntersuchung zu erkennen. Warum lebt der eine Mensch ausgerechnet an einem Platz, der ihm offensichtlich schadet, der andere aber an einem Ort , der ihm das Himmelreich auf Erden bereitzuhalten scheint?

Sie werden nun die unterschiedlichen Lebensumstände heranziehen wollen... und das ist auch gut so, denn jeder Mensch bringt, wie oben erwähnt, sein ureigenstes Muster mit. Damit setzt er sich auf einen Platz und nimmt, ob er will oder nicht, energetisch Kontakt zu diesem Platz auf, geht also in Resonanz mit ihm. Dieser Platz aber hält genauso sein Muster bereit – ist unser Planet doch ein „Mensch“ bzw. Lebewesen wie Du und ich – und trifft auf das Muster des Menschen, der sich auf ihm bewegt. Was passiert da?

Um es sallop auszudrücken, kann man für Platz und Mensch hoffen, dass die „Chemie stimmt“, dass beide gut zueinander passen, dass der eins die Fähigkeiten des anderen erkennt und in Liebe fördert und zum Blühen bringt. Was aber, wenn das nicht der Fall ist ? Was, wenn der Untergrund eher vom Wasser bestimmt wird, wir also eine fließende energie vorfinden und der Mensch an diesem Ort aber das Bedürfnis hat, alles und jeden festzuhalten?

Auf einem Grundstück konnten wir ein solches Phänomen anhand von regelrecht strangulierten Bäumen beobachten. Bäume sind diesbezüglich sehr geduldige und stumme Opfer. Menschen hingegen werden „einfach „ krank und oft genug fragen sich die Betroffenen WARUM........... oder, besser noch, warum gerade ich??? Hier kann die Geomantie helfen, zu erkennen, wo die Blöckaden sitzen, wo der Energiefluß im System behindert oder gar unterbrochen ist.

Wir arbeiten in der Neuen Geomantie mit den acht Himmelsrichtungen und den dazugehörenden Archetypen, d.h. den entsprechenden Qualitäten. Diese Archetypen sind seit Urzeiten in unserer Umgebung verankert. Außerdem nehmen wir durch unsere Wahrnehmung und unser Wissen direkten Kontakt zum jeweiligen Platz auf, sind also weit davon entfernt, ihm ein Korsett aus einem vorgefertigtem Muster oder Schema zu verpassen.

Sie merken schon, dass die Arbeit mit der Neuen Geomantie ein hohes Maß an Offenheit , die Freude und den Willen zur Mitarbeit und einen großen Anteil an Liebe für die Umwelt, wie zu sich selbst erfordert. Dies sind auch die Grundprinzipien der Natur- Offenheit, Kooperation, Rückkopplung und Liebe!

Zu diesen Ursprüngen der natürlichen Abläufe möchten wir Geomant/Innen immer wieder gerne gelangen!Dabei untersuchen wir die harmonische Gewichtung der Qualitäten in Häusern und Gärten. Sollten diese aus dem Gleichgewicht geraten sein, gibt es eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, wie mit Farbe, Licht, Steinen , Pflanzen u.v.a.m., um die Heilung des Ortes in die Wege zu leiten. Sollten Wasseradern oder Verwerfungen Ihre Räume kreuzen, so gibt es mit Hilfe von Doppelspiralsteinen diese umzuleiten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, zu schauen, ob man die anregende Energie einer Wasserader u.U. gut für sich nutzen kann.

Es geht in erster Linie darum, die Gegebenheiten ersteinmal wahrzunehmen und zunächst völlig wertfrei beim Namen zu nennnen. Auch... oder gerade in der Natur gibt es Orte , an denen man sich überaus wohlfühlt, andere, an denen man den Boden unter den Füßen verliert, noch andere, die einen geradezu verschlucken.

Unsere Vorfahren hatten ein gutes Gespür für die unterschiedlichen Qualitäten in der Landschaft. Durch Steinsetzungen, Sakralbauten oder die rituelle Verehrung von Kraftplätzen haben sie die sog. „Leylines“, d.h. Kraftlinien in ihrem Energiefluss unterstützt oder die Energie einfach genutzt.

Dieses alte Wissen ist in unserer schnelllebigen Gesellschaft in den Hintergrund gedrängt und größtenteils verschüttet worden. Wir Geomant/Innen sind bestrebt es wieder auszugraben und zum Wohle unserer Umwelt zu reaktivieren.