Herzlich Willkommen in der
Termine zum Jahreswechsel
Ökomarkt Bremen
Letzter Markt im Dezember : Samstag den 24.12.2011
Erster Markt im Januar : Mittwoch den 04.01.2012
Wochenmarkt Verden
Letzter Markt im Dezember : Freitag den 23.12.2011
Erster Markt im Januar : Freitag den 06.01.2012
Wir hoffen auf Ihr Verständnis
und wünschen Ihnen allen eine erholsame Zeit,
verbunden mit den besten Wünschen
für das neue Jahr.
Ihre Anne Emde + Jürgen Hamelmann
mit MitarbeiterInnen
Alle Menschen sind Gärtner.Eigentlich.
Buchstäblich liegt dem Gärtner die Welt zu Füssen.Er muß ein Liebesverhältnis zur Erde entwickeln,muß sich die Geheimnisse und Gesetze der organischen Unterwelt aneignen,ein Bewußtsein für das entwickeln,worauf man mit Füßen tritt.
Hauchdünn nur ist der belebte Teil der Erdkruste,die kostbare Krume,die der Mensch in der wohl wichtigsten Revolution,der neolithischen,zu bestellen begann-
zur Nahrung wie zur Muße.
Die Welt des Gärtners unterscheidet sich fundamental von der des Nichtgärtners.
Bevor man ein richtiger Gärtner werden kann ,meint der tschechische Dichter
Karel Capek,ist eine gewisse Reife nötig. Wenn man jung ist ,dann ist man wie Adam vor dem Sündenfall,man kostet von den Früchten des Lebens die einem nicht gehören.Für den Gärtner ist eine Pflanze das, was überwintert,was gepflegt und gehegt werden muß. Laut Capek ist der Gärtner ein Adam ,der sich wieder mit dem Element verbunden hat,aus dem er gemacht ist-“bis, daß du wieder zu Erde werdest,davon du gekommen bist“(Erstes Buch Mose3,19).Seele und Garten ist etwas Wesentliches gemeinsam, den Paradiesgarten kennen viele Kulturen.
“Ach ist das nicht ein Paradies!? “ ,seufzt mancher Gartengast ganz irdisch.
Ohne Gärten wäre die Menschheitsgeschichte eine Wüste ,eröffnet uns der amerikanische Kulturphilosoph Robert Harrison in seinem Essay:
Gärten.Ein Versuch über das Wesen der Menschen.
Gärten sind ihm der beste Beweis dafür,daß die Menschheit nicht ohne Grund auf der Erde ist.Wenn es heißt,wir müßten unseren Garten bestellen,meint das,laut Harrison:
“wir müssen heilende und erlösende Kräfte ausfindig machen und es ihnen gestatten in uns zu wachsen ! “
Harrison sieht auch die paradoxe Situation, daß die Menschheit,im Bestreben das Paradies von Eden neu zu schaffen,den Garten selbst verwüstet-den Garten der Biosphäre und den der menschlichen Kultur.
Einen Garten in seiner wirklichen Präsenz zu sehen,das ist dem eiligen Schritt der heutigen Wahrnehmung kaum mehr möglich, wenn man nicht Gärtner ist.Anders als ein Gärtner sind wir heutzutage nicht weit genug in die Zukunft versetzt,um geduldig und über lange Zeit hinweg einen Zweck zu verfolgen oder ein Ziel zu erreichen.
Unser Handeln trägt keine Frucht,es verschlingt sie vielmehr.
YYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYYY
Wir sehen unsere Aufgabe auch darin, unseren gärtnerischen Beitrag dazu zu leisten.
